Deutschlands gute Vorsätze für 2016: Mehr Bio, mehr Fairtrade und auch mehr Geld für nachhaltige Investments

FŸr eine neue Solaranlage zur HeizungsunterstŸtzung und die Erneuerung des Heizkessels auf Brennwerttechnik gibt es ZuschŸsse vom Staat. Die Verwendung dieses Bildes ist fŸr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veršffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/IWO Institut fŸr WŠrme und Oeltechnik"

Mehr Bio- und Fairtrade-Produkte in den Einkaufswagen legen. Das hat sich ein Viertel aller Deutschen für 2016 zum Vorsatz genommen. Hoch im Kurs steht bei den Vorsätzen für das kommende Jahr außerdem mehr Engagement für Kinder sowie Alte und Kranke und auch für Flüchtlinge. Nachhaltige Kapitalanlagen und „grüne“ Banken haben im allgemeinen Bewusstsein im Vergleich dazu noch Luft nach oben. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Triodos Bank Deutschland.

„Schluss mit Zigaretten“, „mehr Sport“ oder „mehr Zeit mit der Familie“. Das sind die Klassiker unter den Vorsätzen für das neue Jahr. Da ist das kommende Jahr wohl keine Ausnahme. Für 2016 nehmen sich  aber auch sehr viele Menschen vor, ihr soziales Engagement zu steigern – etwa durch Spenden oder aktiven Einsatz für Hilfsorganisationen. Das ist ein zentrales Ergebnis seiner Umfrage des  Marktforschungsinstituts Toluna. Demnach hat sich ein Viertel aller Deutschen vorgenommen, über bewusstes Einkaufen mehr Einfluss nehmen zu wollen. Knapp ebenso viele Befragte wollen sich stärker „für Tiere einsetzen“ oder „etwas für kranke und alte Menschen tun“. Nur die Kinder liegen den Deutschen der Befragung zufolge noch mehr am Herzen. Sich hier mehr Engagieren zu wollen, gaben 29 Prozent als Vorsatz für 2016 an.

14 Prozent der Befragten erklärten, im kommenden Jahr für Flüchtlinge und Obdachlose oder auch für Hilfsorganisationen spenden zu wollen. Das direkte Engagement  in einer Hilfsorganisation haben sich 13 Prozent vorgenommen. Und 11 Prozent wollen einen Beitrag im Kampf gegen Armut und Krieg oder für mehr Klimaschutz leisten. Viele dieser Vorsätze lassen sich auch als Anleger verwirklichen: beispielsweise bei einer ökologisch-sozialen oder christlich-ethischen Bank oder über Nachhaltige Investments.  Ein ECOreporter.de-Überblick zeigt,  welche Konditionen 13 nachhaltige Banken aktuell Privatkunden anbieten. Wie Kleinanleger Klimaschutz ins eigene Portfolio bekommen können, zeigen zwei aktuelle Überblicksartikel zu  aussichtsreichen Aktien  und zu  Direktbeteiligungen.  Wie eine   nachhaltige Altersvorsorge  aussehen kann, lesen Sie  in einem exklusiv für ECOreporter.de erstellte Musterdepot. Orientierung  bietet außerdem das  Nachhaltigkeitssiegel von ECOreporter.de.

Studie:  4 Prozent aller Deutschen denken an Wechsel zu „grünen“ Banken 

„Durch Einlagen bei einer nachhaltigen Bank oder Anlagen in einem nachhaltigen Fonds lässt sich eine doppelte Rendite erzielen: Zum einen eine vergleichbare finanzielle Rendite und gleichzeitig eine soziale Rendite über die mit ihren Geldern unterstützten Projekte und Unternehmen sowie deren Auswirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft“ , sagt Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank Deutschland N.V. Trotzdem scheint der nachhaltige Konsum im allgemeinen Bewusstsein noch deutlich stärker verankert zu sein als nachhaltige Geldanlagen. 2016 mehr Geld „grün“ investieren wollen der Studie des  Marktforschungsinstituts Toluna zufolge 8 Prozent der Deutschen. Den Wechsel zu einer Nachhaltigkeitsbank haben sich nur 4 Prozent für das neue Jahr vorgenommen.

Toluna befragte im Auftrag der Triodos Bank für die Studie „Gute Vorsätze 2016“ exakt 1.009 Menschen. Durchgeführt hat das Marktforschungsinstitut die Befragung per Online-Verfahren im Dezember 2015. Wie die Triodos Bank arbeitet, lesen Sie  hier.